Arbeitsrecht Stuttgart

Arbeitsrecht Anwaltskanzlei Stirnweiss, Stege & Coll.

Viele von uns stehen in einem Arbeitsverhältnis und zwar entweder als Arbeitgeber oder als Arbeitnehmer. Zumeist verläuft ein solches Arbeitsverhältnis ohne größere Störungen. Allerdings sind auch Auseinandersetzungen nicht selten, die vor dem Arbeitsgericht ausgetragen werden. Gegenstand solcher arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen sind vor allem Kündigungen des Arbeitsverhältnisses, Zeugnisse, ausstehende Löhne und Gehälter aber auch Rückerstattung von Fortbildungskosten, Schadensersatzansprüche des Arbeitgebers gegen den Arbeitnehmer oder Schadensersatzansprüche des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber wegen Diskriminierung.
 

Gestaltung von Arbeitsverträgen unter Zuhilfenahme eines Fachanwalts

Schon bei Abschluss eines Arbeitsvertrages kann es sinnvoll sein, Hilfe eines Fachanwalts für Arbeitsrecht – wie beispielsweise Herrn Rechtsanwalt Dr. Keller aus Stuttgart – in Anspruch zu nehmen, der bei der Gestaltung von Arbeitsverträgen behilflich ist. Schließlich gibt es bei einem Arbeitsvertrag einiges zu beachten: Gibt es Ausschlussfristen oder Vertragsstrafen? Wie verhält es sich mit Überstunden und Gratifikationen und anderen Zusatzleistungen wie zum Beispiel Prämien, Bonuszahlungen und Tantiemen? Sehen die arbeitsvertraglichen Vereinbarungen vor, dass ein 13. Monatsgehalt oder ein Weihnachtsgeld oder ein Urlaubsgeld bezahlt werden? Wie verhält es sich mit dem Weisungsrecht bzw. Direktionsrecht des Arbeitgebers? Kann der Arbeitgeber ohne weiteres eine Versetzung anordnen oder ist dazu eine Änderungskündigung notwendig? Wie verhält es sich mit der Probezeit? Was ist bei einem Dienstwagen zu beachten, der auch zur privaten Nutzung überlassen wurde?
 

Arbeitsrecht Stuttgart – Probleme mit Teilzeit und befristeten Arbeitsverhältnissen

Immer wieder auftauchende Probleme zeigen sich auch im Zusammenhang mit Teilzeitarbeit und bei befristeten Arbeitsverhältnissen. So darf beispielsweise nach § 4 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes ein in Teilzeit beschäftigter Arbeitnehmer nicht schlechter behandelt werden, als ein Vollzeitbeschäftigter. Eine unterschiedliche Behandlung kann gerechtfertigt sein, wenn sachliche Gründe vorliegen. Abzuklären ist auch, ob ein Tarifvertrag oder bei Bestehen eines Betriebsrats oder Personalrats oder einer sonstigen Mitarbeitervertretung auch eine Betriebsvereinbarung oder eine Dienstvereinbarung zur Anwendung kommt. Spezielles Fachwissen ist dann gefragt, wenn es um kirchliches Arbeitsrecht geht.
 

Kündigung erhalten – und nun? Kündigungsschutzklage oder Abfindung?

Auch nach Ausspruch einer Kündigung stellen sich wichtige Fragen: Hat der Arbeitnehmer einen Weiterbeschäftigungsanspruch? Unter welchen Voraussetzungen ist eine Kündigungsschutzklage erfolgversprechend? Ging einer verhaltensbedingten Kündigung eine Abmahnung voraus? Handelt es sich um eine betriebsbedingte Kündigung oder um eine personenbedingte Kündigung, insbesondere um eine krankheitsbedingte Kündigung? Erfolgte die Betriebsratsanhörung ordnungsgemäß? Ist der Besondere Kündigungsschutz bei Schwerbehinderten und Schwangeren sowie bei Beschäftigten in der Elternzeit berücksichtigt worden? Kommt das Kündigungsschutzgesetz zur Anwendung? Gibt es bei einer fristlosen Kündigung einen wichtigen Grund für die außerordentliche Kündigung? Wieviel Abfindung ist zu erwarten – unter Umständen aufgrund eines Sozialplans? Wie hoch ist die Entschädigung bei Diskriminierungen?
 

Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Stuttgart

Alle diese Fragen kann Ihnen ein Fachanwalt für Arbeitsrecht beantworten Ein solcher Fachanwalt für Arbeitsrecht ist Rechtsanwalt Dr. Harald Keller aus der Stuttgarter Kanzlei Stirnweiss, Stege und Coll. Er ist auch Vertreter und Begleiter in Verfahren vor dem Integrationsamt bei Kündigungen von Schwerbehinderten oder auch bei Einigungsstellen.

Zu dem Fachgebiet des Fachanwalts für Arbeitsrecht Dr. Harald Keller gehört auch die Beratung und Vertretung von Geschäftsführern etwa einer GmbH. Hier sind Besonderheiten zu berücksichtigen wie zum Beispiel seine Doppelstellung aufgrund seiner Bestellung als Organ der GmbH und einem Anstellungsvertrag oder Dienstvertrag zwischen ihm und der Gesellschaft. Auch wird – von Ausnahmen abgesehen – nicht die Arbeitsgerichtsbarkeit zuständig sein, sondern die ordentliche Gerichtsbarkeit - also in der Regel die Kammer für Handelssachen bei dem örtlich zuständigen Landgericht. Auch hier stellen sich Fragen wie zum Beispiel Ansprüche auf einen Dienstwagen oder auf leistungsbezogene Vergütungsbestandteile wie Tantiemen oder Gewinnbeteiligungen. Schnell gerät man als Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzender in den Verdacht der Veruntreuung von Gesellschaftsvermögen. Bei finanziellen Verlusten ist man mit Fragen von Schadensersatzansprüchen der Gesellschaft konfrontiert. Vor allem bei Fremdgeschäftsführern aber auch bei Geschäftsführer, die zugleich Gesellschafter sind, stellt sich das Problem der Sozialversicherungspflicht dieses Personenkreises.
 

Die wichtigsten Punkte zum Handelsvertreterrecht

Eine weitere Domäne eines Arbeitsrechtlers ist das Handelsvertreterrecht. Entscheidend ist hierbei, ob der Handelsvertreter als selbstständiger Gewerbetreibender oder als arbeitnehmerähnliche Person tätig ist. Handelsvertreter haben letztgenannte Position dann inne, wenn ihr monatlicher Bruttoverdienst 1.000 Euro nicht übersteigt (§5 des Arbeitsgerichtsgesetzes). In solchen Fällen gelten diese Personen als wirtschaftlich abhängig und dementsprechend schutzbedürftig. Folgende Punkte sind für den Rechtsanwalt dabei praxisrelevant:

  • Pflichten des Handelsvertreters
  • Pflichten des Unternehmers
  • Provisionspflichtige Geschäfte
  • Höhe und Abrechnung von Provisionen
  • Ersatz von Aufwendungen
  • Ausgleichsanspruch
  • Wettbewerbsabreden
  • Karenzentschädigung

Herr Dr. Keller – Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Stuttgart – ist Ihr Ansprechpartner für alle Belange rund um die Bereiche Arbeitsrecht und Handelsvertreterrecht.

 
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